Tempo 30 eine Farce
ist in Bearbeitung
Datum:
09.03.2023 - 17:22 Uhr
Kategorie:
Verkehr
Adresse:
Wuhrbaumweg 18
Meldung von
Gast
Was nützen Tempo 30 Zonen, wenn nicht kontrolliert bzw. sanktioniert wird? Täglich fahren Autos viel zu schnell durch unsere Wohnstraße. Tempo 30 wird kaum eingehalten. Es ist wirklich ärgerlich. Wir Bewohner fühlen uns im Stich gelassen. Der Stadt scheint es nicht wirklich ein Anliegen zu sein. Wo sind die Konzepte dazu? Mehrmals habe ich vorgeschlagen, die Straße durch einen Fahrradstreifen abzugrenzen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Das wäre einfach und schnell umsetzbar. Ich hoffe sehr, dass in naher Zukunft hier etwas unternommen wird.
Lage und Adresse
Kommentare
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09.03.2023 - 17:22 Uhr,
Team I LUAG UF DI
Guten Tag!
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir klären dies gerne intern ab und melden uns wieder, wenn das Problem behoben wurde.
Beste Grüße! -
10.03.2023 - 11:09 Uhr,
Team I LUAG UF DI
Wir konnten bereits Rückmeldung von der Stadtpolizei einholen. An der betroffenen Stelle wurden bereits mehrmals per Lasergerät Geschwindigkeitserhebungen durchgeführt, bei denen jedoch keine Übertretungen der vorgegebenen Geschwindigkeit beobachtet wurden. Es werden auch in der nächsten Zeit wieder Kontrollen durchgeführt. Einzelne Übertretungen kommen natürlich überall vor und können nicht verhindert werden.
Was Ihren Vorschlag zur Einführung eines Fahrradstreifens angeht, sind wir mit der Abteilung Stadtentwicklung und Mobilität in Rücksprache und melden uns wieder, sobald es etwas Neues gibt.
Beste Grüße! -
14.03.2023 - 15:00 Uhr,
Team I LUAG UF DI
Noch der Zusatz bezüglich des Fahrradstreifens: Radverkehrsanlagen (darunter auch Radfahrstreifen) in Tempo-30-Zonen sind im Normalfall überflüssig, teilweise sogar gefährlich. Die Führung des Radverkehrs im Mischverkehr ist aus fachlicher Sicht sinnvoller. Allerdings wird es wie erwähnt wieder Geschwindigkeitskontrollen geben. Werden diesmal mehrere Übertretungen festgestellt, werden geeignete Maßnahmen angedacht. Beste Grüße! -
26.03.2023 - 16:40 Uhr,
Bregenzerin2
Die von Ihnen geschilderten Polizeikontrollen finden definitiv nicht im Wuhrbaumweg statt, sondern in der Reutegasse. Diese Kontrollen sind einmalige Aktionen und tragen nicht viel zur Verkehrsberuhigung bei. Eine Radarbox würde da schon eher helfen. -
27.03.2023 - 15:47 Uhr,
Team I LUAG UF DI
Die Kontrollen mittels Lasergerät fanden im Wuhrbaumweg statt. Wie bereits geschildert, konnten keine Übertretungen der vorgegebenen Geschwindigkeit beobachtet wurden, daher ist die Anbringung eines Radargerätes dort nicht angedacht. Beste Grüße! -
28.03.2023 - 15:16 Uhr,
mc
Das Problem ist, dass der Wuhrbaumweg als Ausweichroute wegen der ständig geschlossenen Bahnschranke verwendet wird. Dadurch wird diese Wohnstraße zur Durchzugsroute. 80 Prozent der Autofahrer wählen diesen Umweg - warten nicht bis zu 15 min vor der Schranke. Weil sie einen Umweg in Kauf nehmen, sind sie in Eile und fahren schneller. In der langgezogenen Kurve wird auch ständig überholt - es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es einen schweren Unfall mit einem Radfahrer gibt. Das ist übrigens der Schulweg unserer Kinder!
Eine Fahrverbortstafel - ausgenommen Anrainer - würde das Problem verbessern. Das würde praktisch nichts kosten. Ein Rückbau der Straße wäre wünschenswert. Die derzeitige Situation lädt zum schnellfahren ein und ist für eine Wohnstraße sicher nicht zeitgemäß. Wenn die Polizei keine Übertretungen festgestellt hat, dann war sie nie da - das ist die einzige Erklärung - die sich auch mit meiner Beobachtung deckt - und ich wohne seit 10 Jahren dort! Wir haben jetzt mehrfach darauf hingewiesen - erfolglos. Aber wie so oft passiert nichts, bis wirklich etwas passiert. -
04.04.2023 - 09:14 Uhr,
Team I LUAG UF DI
Wir klären dies erneut mit der Abteilung Mobilitätservice und Stadtentwicklung ab. Beste Grüße! -
06.04.2023 - 13:58 Uhr,
Team I LUAG UF DI
Guten Tag!
Nochmals zum aktuellen Stand:
1) Die Polizei konnte keine groben Geschwindigkeitsübertretungen feststellen.
2) Ein Fahrradstreifen würde hier auch nicht die gezielte Wirkung erreichen, zumal es sicherer (und Stand der Technik) ist, Fahrradfahrer:innen bei Tempo-30-Zonen im Mischverkehr zu führen.
3) Ein Fahrverbot ausgenommen Anrainer:innen würde auch bedeuten, dass keine Besucher:innen und keine Anlieferungen zu- und abfahren dürften. Das ist seitens der Stadt (und vermutlich auch seitens eines Großteils der Anwohnenden) nicht gewünscht.
4) Ein Rückbau der Straße ist derzeit nicht geplant.
Allerdings wird derzeit in der Abteilung Mobilitätsservice und Stadtentwicklung ein Alleenkonzept inkl. Rückbau überbreiter Straßen erarbeitet, wo der Wuhrbaumweg gerne mit aufgenommen und genauer betrachtet wird.
Ein Netzunterbruch ist derzeit nicht vorgesehen. Erneut begutachtet wird die Situation, wenn eine Bahnunterführung in der Vorklostergasse umgesetzt wird.
Beste Grüße! -
25.04.2023 - 17:46 Uhr,
mc
Guten Tag!
Offensichtlich liegt ihnen nicht sehr viel an einer Lösung des Problems - ich fühle mich nicht ernst genommen. Sie blocken alle Argumente und Vorschläge ab - teilweise mit abenteuerlichen Begründungen ohne sich jemals eine Stunde Zeit genommen zu haben, um die Situation vor Ort zu beurteilen. Ich fühle mich echt veräppelt!
- Die Polizei konnte keine Übertretungen feststellen?? Wollen sie mir unterstellen, dass wir uns das einbilden?
- Fahrverbot ausgenommen Anrainer würde Anlieferungen und Besuche verhindern?? In allen diesen Straßen fährt kein Gast und kein Lieferdienst? Das kann nicht ihr Ernst sein.
- Fahrradstreifen würde nichts bringen??? Bitte radeln sie mal in dieser Straße zu den Hauptverkehrszeiten, viel Spaß - das ist lebensgefährlich!
Schauen Sie sich bitte vor Ort an, wie ein Großteil der Autos vor der Schranke links abbiegt und die Schranke umfährt - mit oft deutlich überhöhter Geschwindigkeit.
Aber Sie wollen einfach gar nichts machen! Vertrösten auf den Sankt Nimmerleins Tag – so sollte diese Bürgerplattform heißen.
Ein einfaches Schild mit Fahrverbot – ausgenommen Anrainer, Gäste und Lieferdienste ist schon zu viel verlangt.
Eine Tafel die die aktuelle Geschwindigkeit anzeigt – wie in vielen anderen Straßen (zB Belruptstrasse). Ich würde ihnen dann die Fotos mit den Geschwindigkeitsübertretungen schicken!
Gruß aus den Wuhrbaumweg!
Ein verärgerter Bregenzer! -
03.05.2023 - 15:32 Uhr,
Team I LUAG UF DI
Gerne bieten wir Ihnen einen Termin zu einem persönlichen Gespräch vor Ort mit Vertreter:innen der städtischen Mobilitätsabteilung, der Stadtpolizei sowie mit Mobilitätsstadtrat Robert Pockenauer an. Gerne melde ich mich dazu gleich per E-Mail bei Ihnen. Beste Grüße!
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